Was haben jonglierende Reisbällchen mit den Herausforderungen meines Familienlebens zu tun? Und was verbirgt sich hinter „Odango“?
Odango sind kurz gesagt, rund, japanisch und lecker und eignen sich für einen Pausensnack der besonderen Art. Sie sind umhüllt von einer köstlich schmeckenden süßen Bohnenpaste oder nicht weniger gut schmeckenden süßen Soyasoße, die man gerne als eine süße Variante zum nachmittaglichen Tee ißt oder ich habe sie gerne auch in einem Blutzuckertief oder sonstige Tiefs gerne gegessen (auch ohne Tee). Da ich das Privileg hatte meine Kind und Jugendzeit in Japan zu verbringen, kam ich in den Genuß von Odangos und anderer japanischer kulinarischer Köstlichkeiten. Das Besondere an Odangos ist das Aura was sie haben – sie strahlen eine gewisse Extravaganz aus, gleichzeitig eine in sich ruhende Schlichheit, die Form ist klar und doch verspielt und das Tolle ist, es schmeckt! Wer begehrt nicht so eine Köstlichkeit? Das Spezielle für mich persönlich ist, daß ich es noch nicht geschafft habe diese Köstlichkeit selbst herzustellen, deswegen steht Odango für mich für das Unerreichbare und gleichzeitig für einen unaufgebbaren Traum an dem meine Sehnsüchte ausgerichtet sind, bis die Sehnsucht Ihre Erfüllung gefunden hat! Ein rundes Bällchen in meinem Gaumen!
Die Herausforderungen meines Alltags mit meinen zwei wunderbaren Töchtern, die mein Leben seit Ihrer Ankunft auf dem Kopf gestellt haben, zwingen mich zu einem Lebensstil des Jonglierens (den ich inzwischen liebe!) und das kann man gut mit runden Formen. Die Kunst des Jonglierens ist ja bekanntlich die, dass die Bälle alle am Laufen gehalten werden müssen. Da wäre das Bedürfnis nach ausreichend Ruhe und Schlaf, da wäre das Bedürfnis nach Sport, oder Zeit für Sinnliches, Zeit für meine Partnerschaft, Kuschelzeit mit den Kindern, Zeit für die persönliche Weiterbildung nur um paar „Reisbällchen“ zu nennen. Die Kunst des Familienlebens besteht für mich darin eine Balance aus den unterschiedlichsten Anforderungen und Bedürfnissen anzustreben, die mein Leben mit sich bringt um das Träumen nicht zu verlieren den wer nicht träumt, hat ausgeträumt. Und damit symbolisiert „odango“ für mich zwei Dinge- zum einem fürs Jonglieren meines Alltags und Lebens und zum anderen für die Motivation die mich antreibt meine Träume zu leben mit meiner Familie. Natürlich führt mich dieses Ziel regelmäßig zu Engpäßen meiner Nerven, aber die nächste Pause kommt bestimmt! Odango!
Ich lebe mit meinen zwei Töchtern und meinem Mann Marcus in der wunderschönen Stadt Meiningen, nun schon seit 6 Jahren. Ich bin Teil einer christlichen Gemeinschaft (People Movement) hier und teile und lebe mit Ihnen meine Träume zu unserer Stadt und außerhalb unserer Stadtgrenzen. Mit Jesus und anderen Jesus Freunden unterwegs zu sein, Leben zu gestalten und zu formen, mich von ihm füllen und verändern zu lassen, das ist meine Ausgangsbasis.
Dabei beschäftigen mich schwerpunktmäßig folgende Themen:
- Veränderung und Verwurzelung (Identitätsfindung, Herausforderung in unterschiedlichen Kulturen zu leben, Aneignung von Entscheidungskompetenzen/kritierien, Umgang mit veränderten Lebensbedingungen)
- Familien-was für lebbare Modelle gibt es hier
- Wie entsteht geistliches Leben in unserer Stadt und anderen Städten.
Wenn Du Interesse hast Kontakt aufzunehmen mit mir, dann kannst Du das persönlich über damaris.bittner@web.de tun.
Hi Damaris!
Hier bin ich nun endlich- auf deiner Seite!
Dein erster Eintrag ist sehr inspirierend, so wie auch dein ganzes Leben. Du bist als Frau, Ehepartnerin, Mutter, Frau in Verantwortung ein Vorbild für mich. Keep on publishing….
Hallo Damaris,
endlich habe ich es geschafft, deinen Block in aller Ruhe zu lesen.
Ich mag deine Gedichte sehr, da sie mich ansprechen und auf eine besondere weise das Leben und siene Inhalte mit ihren Herausforderungen auf den punkt bringen.
Ansonsten bleib weiter dran es lohnt sich du hast viel zu geben.
Hallo Damaris!
Gerade bin ich (Katrin, Freundin von Judith und Kathrin) auch bei deinen Gedanken hier gelandet…
Sehr wohltuend, was du schreibst, denn an den Grenzen gehen tu ich auch ganz schön -nochmal mehr seit es zwei sind.
Sara ist aber auch in ner anstrengenden und herausfordernden Phase, gell.
Irgendwie macht mich das oft richtig traurig: bin glücklich über meine beiden und das Leben mit ihnen und als Familie, aber es macht auch so alle…! G Katrin
Hallo Katrin,
es tut mir leid, ich habe jetzt erst Deinen Kommentar freigeschaltet – das soll nicht wieder vorkommen.Ich habe noch keine automatische Freischaltung drin, aber das will ich ändern.
Ich freue mich daß Dich meine Gedanken zum Thema Familie angesprochen haben.
Ja, ich kann Dir nur zustimmen, es ist der Hammer Kinder zu haben, ja aber es kostet einem alles.
Aber das Leben hat doch immer zwei Seiten oder?
Damaris