Am Sonntag ging ich in ein Cafe in Meiningen- in den Ernestiner Hof http://www.hotel-ernestiner-hof.com.
Alleine.
Während der Mittagspause meiner Familie.
Spontan.
Ich saß, bei meinem Stück Kuchen und Kaffee und hörte dem Klavierspieler zu, der in der Mitte des Raumes plaziert war und genoß den Moment. Plötzlich spielte der Mann ein Stück das mir vertraut war aus meiner Kindheit-
Für Elise エリーゼのために (gesprochen: Erizenotameni) http://de.youtube.com/watch?v=4n5ZSqMU0Jw&feature=related von Beethoven und diese Errinerung brachte etwas in mir in Bewegung.
Ja, ich errinerte mich, daß ich in meinen jungen Jahren dieses Lied gelernt habe und das ist nun schon wirklich eine Weile her, da war Jesus auch schon bei mir. Diese Vorstellung daß er neben mir saß, schon als Kind wie ich meine Klavierübungen machte und meine Klavierlehrerin damals sicher oft zur Verzweiflung getrieben habe, diese Vorstellung berührte mich. Nicht das genau diese Klavierstunden eine schreckliche Zeit war- im Gegenteil „Yurikasan“ (so hieß mein japanische Klavierlehrerin) war eine tolle Lehrerin, ich bin sehr gern zu Ihr gegangen.
Was mich antickte war einfach die Errinerung an eine Realität in meiner Kindheit. Nämlich ein Gott der mich kannte als 9 jähriges Mädchen und mein Schutzort war. Ich hatte einen sicheren Ort. Solange kennt er mich schon und hält seine Hand über mir, ist immer für mich da.
Ja, ich habe mit meinen 33 Jahren andere Bedürfnisse wie als 9 jähriges Mädchen – und doch ein sicherer Ort ist immer noch das, was ich in ihm habe.
Ein Ort des Trostes, ein Ort der Ermahnung, ein Ort voller mitreißender Explosivität, ein Ort der Vergebung.
Dieser Gott inspirierte mich schon damals und er war mein „safe place“. Ja, sicher es gab nicht nur die „safe places“ in meiner Kindheit. Ja, da gab es sehr wohl Dinge die alles andere als „safe places“ waren, aber er war da für mich.
Wenn Clueso singt -“Ich will keinen Zentimenter zwischen uns“ http://de.youtube.com/watch?v=7BAL1IUk1SY dann kann ich das von meinen Freund Jesus auch sagen- er läßt keinen Zentimeter zwischen uns. Deswegen kann er so gut auf mich aufpassen, weil er mir so nah sein will.
Und er tut es jetzt auch noch wenn ich meine Angst ihm bringe, unter der Bettdecke oder auf meinem Sofa.
Jesus, ich liebe Dich- du bist mein „safe place“.
Ich vergesse das manchmal. Im Gegenwind des Alltags. In der Zerbrechlichkeit des Lebens.
Danke Dir für Deine unverrückbare Realität über die Jahre.
Deine Liebe verjährt nicht.
Danke für diesen Artikel.
Er hat micht bewegt.
Jesus hat micht bewegt.
Es ist bewegend, wie ER immer da war.
Und es ermutigt mich, mich wieder an diesen Ort zu gehen.