Hoffnung

Dieses Gedicht ist entstanden in einer Phase wo wir als Gemeinschaft uns intensiv Gedanken gemacht darrüber wer wir sind oder nicht sind und wie wir leben wollen. Das Ergebnis dieses Prozesses war nicht absehbar und so drückt dieses Gedicht meinen Kampf um das Loslassen diesen Prozesses aus. Konkret ging es für mich um das loslassen von Menschen und Zielen, die mir alles bedeuteten.

    

hoffnung      

wo schauen wir hin 

wo siehst du hoffnung am horizont  

oder ist in dir hoffnung 

ist hoffnung da, wo du bist 

wohin schaust du   

wohin schaute moses mutter, als sie ihr neugeborenes in ein weidenkörbchen legte und zum fluß brachte 

wohin schaute abraham, als er seinen sohn auf den altar legte 

wohin schaute david all die jahre, als er wie flüchtling leben musste 

sahen sie nicht alle eine hoffnungsvolle zukunft für sich und ihre kinder

 wohin   schaust du            

 Damaris Bittner 03.12.2006    

Veröffentlicht in: on Oktober 28, 2007 at 10:33 Kommentare (2)

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2 Kommentare Leave a comment.

  1. Dazu zwei Zitate aus „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling (2007):

    „Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.“ (S.343)

    Und:

    „Der Schöpfer wirft uns in die Luft, um uns am Ende überraschenderweise wieder aufzufangen. Es ist wie in dem ausgelassenen Spiel, das Eltern mit ihren Kindern spielen. Und die Botschaft lautet: Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein.“ (S. 345)

  2. Ja genau, so will er mit uns unterwegs sein. Eínfach krass.


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