Das Wort zum Montag

Ich will hier mal etwas tun, was total unpostmodern ist und wir vielfach als postmoderne Christen viel zu wenig tun- nämlich predigen.  Anders gesagt, uns anfeuern uns gemeinsam an das errinern, meditieren und proklamieren was Gott versprochen hat.

Zur Beruhigung, ne kurze Predigt.

Sorry, für meinen steilen Einstieg , aber ich glaube es gibt da paar Dinge die wir alle ein bißchen verloren haben auf unsere Reise was es heißt als Nachfloger in der Geschellschft zu leben und zu gestalten. Ein Beipiel ist für mich ist unser Glaube und Vertrauen auf daß was Gott gesprochen hat.

Ich steige gleich mal ein mit einem Zitat von Jesus:

“Bittet so wird euch gegeben.” 

Was bedeutet das Zitat für Menschen die diesen Gott gar nicht oder kaum kennen- oder gilt das Versprechen von Jesus, nur die die ihn schon lange kennen, sprich Christen oder Nachfolgern?

Für mich eine anmaßende Interpretation.

Heute Morgen auf dem Weg zum Kindergarten schnappte meine Tochter paar Sätze auf von zwei Frauen vom Tabakladen die sich wohl gegenseitig auf die Woche einstellten–Worte wie: “Scheiß Montag” fielen. Meine Tochter verzog Ihr Gesicht- was sollte das jetzt? Ich möchte hier gar nicht das breit treten, das sind Worte die bei uns in der Familie schon auch mal vorkommen, davon abgesehen kann ich mich mit Montagsmuffeln gut identifizieren (auch mit Garfield), aber es störte meine Tochter sichtlich. 

 Ich fragte mich, mit was für eine Erwartung steige ich denn in die Woche?

Ich möchte mit dieser Haltung reinspringen in die Woche- ich möchte glauben, daß Jesus diese Woche Menschen begegnen möchte, Menschen, meinen Freunden, die Hoffnung brauchen, Kraft brauchen.

Und ich möchte diesen Glauben wecken bei meinen Freunden- probier`s doch aus mit einem Hilferuf zu Gott- es gilt nicht nur irgendwelchen christlichen “Spinnern”, sondern denen, bei denen “die Kacke am dampfen ist “(Christen eingeschlossen)!

Anders formuliert, ich wünsche mir daß diese Woche Wunder passieren.

Daß sich was verbindet von der himmlischen Kraft  mit unserer kleinen Welt und etwas dreht!

Anders gesagt, wenn der Heilige Geist unser wohlgeordnetes Leben auf den Kopf stellt, auf den Kopf stellen darf.

Menschen die sich entschieden haben Jesus nachzufolgen und dies auch schon ne Weile tun, und Menschen die ihn gar nicht kennen.

Es ist ein Privileg , und doch ist es kein Privileg was nur Superheilige in Anspruch nehmen können.

Was würde passieren wenn wir mit dieser Haltung Menschen begegnen die Jesus nicht kennen oder Ihnen Gebet anbieten?

Was bedeutet dieser Bibelvers für eine alleinerziehende Mutter die berufstätig ist, der tendenziell alles über den Kopf wächst und die alltägliche Maschinerie am laufen halten muß oder für einen Alkohliker der einfach nicht wegkommt von dem “Zeug”?

“Bittet,

und Euch wird gegeben. “

Ich habe Hoffnung, daß mein Glaube heute nicht vergeblich ist.

Veröffentlicht in: on Juni 15, 2009 at 2:19 Kommentar schreiben

Jetzt`s taut`s…

..lange genug habe ich darauf gewartet.

Nein, ich schreibe hier nichts über ICE AGE und dem Dreamteam, Sid, Manni und Diego, auch wenn ich diesen Film mag.

Nein, ich war diese Woche wieder oben, meinem auserwählten Hang, an dem ich in guten wie in schlechten Tagen hochjogge (man kann dazu auch “trailrunning” sagen- joggen querfeldein), oben am Dietzhäuschen, einer meiner Lieblingsaussichtspunkte von Meiningen. Letzte Woche habe ich es nach paar Sonnenstrahlen optimistischerweise  versucht hochzulaufen. Ich scheiterte schon unten. Alles vereist.

Aber diese Woche war die Zeit reif und das Eis war weg.

Das war ein geniales Gefühl nach der Eiszeit, der vergangenen Monate wieder hoch zu können. 

Dieses Erlebnis löste in mir ein Gefühl von Aufbruchstimmung auf- und dieses Gefühl verstärkte sich die letzten Tage, wo ich mit meinen Kindern unser erstes Eis, bestrahlt von der frühlingshaften Sonne, auf dem Meininger Marktplatz schleckten und ich beim schlendern durch die Innenstadt, mehrmals von wild durch die Gegend rasenden Inlineskatefahrern und Radfahrern ausweichen mußte. ….

Da wußte ich es-  es die Eiszeit ist vorbei.

Veröffentlicht in: on März 6, 2009 at 7:38 Kommentare (2)

Anbetung

Die spezielle Zeit geht wieder los- es weihnachtet sehr. In diese Zeit hinein möchte ich ein Gedicht von mir hier reinbringen in dem es schlicht und ergreifend um unseren Gott geht. Um einen Gott der hineinkommen will in die Hohlheit unserer Weihnachtszeit in unserem Land- hinein in unsere Konsumwut, hinein in unseren “einmal im Jahr wiederkehrenden schlechtes Gewissen Bahrmherzigkeitsaktionismus”, hinein in unser vorweihnachtliches ”wir lassen das über uns ergehen” Modus, oder wir fressen und trinken bis wir umfallen Modus….

Gott ist es doch wurscht ob wir eine Krippe für ihn aufstellen, er will uns doch berühren und verändern. 365 Tage im Jahr. Weil er uns erschaffen hat und uns liebt. Also laß Dich anstecken von Ihm und und tauche ein das was Dein Schöpfer für Dich bereit hält.

 Ich möchte Dich dazu einladen Dir Zeit zu nehmen und das Gedicht zu lesen. Wenn Du magst kannst Du nebenher noch ein bißchen einen Instrumenlclip laufen lassen, fang an zu beten und mit diesem Gott zu reden…

Viel Spaß.

http://de.youtube.com/watch?v=I_wN2eVN7PQ

Klare Linien

 

 Die unverrückbaren Konturen seiner selbst-

sein Reden sind wie klar geschwungene Linien  an einer weißen Wand- unmissverständlich, ins Auge stechend.

Seine Herrschaftsanspruch, seine Autorität,

sein Glanz überschattet alle unsere Versuche unsere persönlichen Wände zu bemalen- krickelig, chaotisch.

 Es wirkt wie das Malen eines Zweijährigen- man erkennt die Mühe, die Kreativität und die Liebe zum Gestalten in seinem Bild.

 

Vater, Sohn und Heiliger Geist wir wollen an Deinen Linien uns orientieren- wir wollen dass Dein Leben unsres überschattet.

Wir brauchen Dich.

Wir wollen dass Dein Leben, das Leben unsres Landes, unsrer Städte überschattet.

Du König, von Anfang an- Du König bis ans Ende, Du König mittendrin,

wir beten Dich an und beugen uns vor Dir.

 

Kommt und zeichnet uns Euer Bild, immer wieder, immer wieder. 

 

Wir folgen Dir, Vater.

 

 

Inspiriert von Offenbarung 22

Veröffentlicht in: on November 27, 2008 at 11:03 Kommentar schreiben

“Für Elise” von Beethoven und Jesus

Am Sonntag ging ich in ein Cafe in Meiningen- in den Ernestiner Hof http://www.hotel-ernestiner-hof.com.

Alleine.

Während der Mittagspause meiner Familie.

Spontan.

Ich saß, bei meinem Stück Kuchen und Kaffee und hörte dem Klavierspieler zu, der in der Mitte des Raumes plaziert war und genoß den Moment. Plötzlich spielte der Mann ein Stück das mir vertraut war aus meiner Kindheit-

Für Elise エリーゼのために (gesprochen: Erizenotameni) http://de.youtube.com/watch?v=4n5ZSqMU0Jw&feature=related von Beethoven und diese Errinerung brachte etwas in mir in Bewegung.

Ja, ich errinerte mich, daß  ich in meinen jungen Jahren dieses Lied gelernt habe und das ist nun schon wirklich eine Weile her, da war Jesus auch schon bei mir. Diese Vorstellung daß er neben mir saß, schon als Kind wie ich meine Klavierübungen machte und meine Klavierlehrerin damals sicher oft zur Verzweiflung getrieben habe, diese Vorstellung berührte mich. Nicht das genau diese Klavierstunden eine schreckliche Zeit war- im Gegenteil “Yurikasan” (so hieß mein japanische Klavierlehrerin) war eine tolle Lehrerin, ich bin sehr gern zu Ihr gegangen.

Was mich antickte war einfach die Errinerung an eine Realität in meiner Kindheit. Nämlich ein Gott der mich kannte als 9 jähriges Mädchen und mein Schutzort war. Ich hatte einen sicheren Ort. Solange kennt er mich schon und hält seine Hand über mir, ist immer für mich da.

Ja, ich habe mit meinen 33 Jahren andere Bedürfnisse wie als 9 jähriges Mädchen – und doch ein sicherer Ort ist immer noch das, was ich in ihm habe.

Ein Ort des Trostes, ein Ort der Ermahnung, ein Ort voller mitreißender Explosivität, ein Ort der Vergebung.

Dieser Gott inspirierte mich schon damals und er war mein “safe place”. Ja, sicher es gab nicht nur die “safe places” in meiner Kindheit. Ja, da gab es sehr wohl Dinge die alles andere als “safe places” waren, aber er war da für mich.

Wenn Clueso singt -”Ich will keinen Zentimenter zwischen uns” http://de.youtube.com/watch?v=7BAL1IUk1SY dann kann ich das von meinen Freund Jesus auch sagen- er läßt keinen Zentimeter zwischen uns. Deswegen kann er so gut auf mich aufpassen, weil er mir so nah sein will.

Und er tut es jetzt auch noch wenn ich meine Angst ihm bringe, unter der Bettdecke oder auf meinem Sofa.

Jesus, ich liebe Dich- du bist mein “safe place”.

Ich vergesse das manchmal. Im Gegenwind des Alltags. In der Zerbrechlichkeit des Lebens.

Danke Dir für Deine unverrückbare Realität über die Jahre.

Deine Liebe verjährt nicht.

Veröffentlicht in: on at 9:56 Kommentare (1)

Ein Thüringer Sommer

Bevor der Sommer sich vollends verabschiedet, möchte ich ihn hier noch angemessen würdigen.Ich finde es war ein schöner Sommer. Hier bei uns in Thüringen. So grün.

mittendrin

 

stehe da

im Regen

und manchmal in der Sonne

 

verändernde landschaften 

 

sie rauschen an mir vorbei

grün ist das Land hier

wie tausende von grünen Wellen

 

überflutung

 

verändernde Landschaften

 

tauche ein in das vollendete Grün

sauge es auf

und ziehe weiter

 

verändernde landschaften 

 

ein Fest der Farbe

völlige Sättigung

explosiv und vor Energie triefend

 

stehe da

in dieser Explosion

 

es ist ein Spiel

und ich weiß nicht wann es aufhört.

 

db 19.08.08

 

 

 

 

Veröffentlicht in: on September 11, 2008 at 7:05 Kommentare (1)

Keine Zeit für heulende Kinder? – Nichts muss so bleiben wie es ist!

 Mutter vom zweijährigen Sohn:

„Ja, ich muss arbeiten gehen sonst reicht es uns nicht.“

Ich möchte ein paar Fragen stellen um das „muss“ zu hinterfragen.

Was brauchen wir um zu leben?

Warum sind wir manchmal mit den schnellen Lösungen so schnell zufrieden auch wenn sie uns gar nicht zufrieden stellen?

Ich war letztens auf einem Konzert in Erfurt – „Imuvrini“ eine korsische Band, die ich sehr liebe, da ließ der Bandleiter einen Satz fallen der mich „antickte“.

„Ich bin froh aus einem Land zu kommen in dem es eine Ehre ist alt zu werden.“

Ich habe in das Buch von Eva Herman „Das Eva Prinzip“ reingelesen und ich stimme mit Ihr überein dass Kinder und Familien einen andern Platz in der Gesellschaft bekommen müssen.

Was könnte eine Veränderung hervorbringen?

Irgendwelche Werbekampagnen mit Slogans „Mehr Zeit für Kinder“?

Sicher nicht.

„Zeit ist Geld.“ Stimmt.

Veränderung hat immer mit Prioritäten zu tun.

Zeit und Geld, das sind zwei Ressourcen, an denen sich unsere Prioritäten festmachen.

Bewusst oder unbewusst aber das ist Fakt.

Wer mehr Zeit für Familie oder alte Menschen haben will der braucht beides.

Aber wie viel von beidem.

Diese Frage stell ich mir.

Wer in unserer Zeit mit Würde Familie leben will, die Kinder in Freiheit und sicheren Rahmen aufwachsen sollen der muss sich dieser Frage stellen.

Wieviel Spielzeuge und tolle Klamotten brauchen Kinder? Und wie viel Liebe und Zeit brauchen Kinder?

Wieviel Bio Gemüse und Auslandsurlaube brauchen gestresste Eltern?

Wie willst Du leben?

Veränderung fängt immer mit den richtigen Fragen an.

Der oben zitierte Satz hat mich angesprochen weil ich wahrnehme, dass uns in unserer Leistungsgesellschaft etwas verloren gegangen scheint, etwas wie mir scheint, was mit Würde zu tun hat.

Zeit zu haben für die nicht kalkulierbaren Dinge des Lebens.

Krankheit, Frust, quängelnde Kinder, fröhliche Kinder, weinende Kinder, weinende Eltern, genervte Eltern, alte Menschen die ein anderes Tempo gehen…..

Ich glaube, es ist fatal wenn wir  gesellschaftliche Lebenskonzepte  leben, ohne darüber nachgedacht zu haben, wie wir denn leben wollen.

Das Tempo um uns rum wird nicht langsamer gehen, egal ob auf die Wirtschaft/Globalisierung, Technik bezogen, oder die explodierende  Informationsflut, die ständig Entscheidungen von uns fordert.

Wo ist Zeit für die Dinge des Lebens die so schwer kalkulierbar sind, die aber das Menschsein ausmachen, dem Menschen Würde geben?

Deswegen kann ich dieses Thema nicht nur auf Kinder beziehen sondern natürlich auch auf uns Eltern.

Wie willst Du leben? Wie sollen unsere Kinder leben und wie wollen wir alt werden?

Zeit und Geld – daran macht es sich fest, wie wir leben wollen. Da werden die Prioritäten gesetzt. Und da entscheiden immer noch wir als Eltern.

Diese Verantwortung können wir nicht mal unserem Staat zuschieben, denn am Ende geht es doch um unser Leben und das unserer Kinder. Ob wir am Ende zufrieden sind damit. Deswegen behaupte ich provozierend, – nichts muss so bleiben wie es ist.

Und vieles ist möglich wenn wir uns auf den Weg machen zu fragen wir leben wollen und wie nicht.

Auf diesem Weg wird es ohne Verzicht nicht gehen, aber mit einen deutlichem Anstieg unserer Lebensqualität und Würde, damit das auch unserer Kinder.

Sich für etwas zu entscheiden, bedeutet ja auch immer sich gegen etwas zu entscheiden.

Das ist es doch gut zu wissen wofür. Nichts muss so bleiben wie es ist. 

Veröffentlicht in: on März 6, 2008 at 8:21 Kommentare (3)

Es gibt keine Gerechtigkeit!?!

Es steht nun schon länger aus diese Story, denn sie ist schon so oft erzählt worden und „die  Moral aus der „Geschicht“ wird inzwischen schon zitiert……

Es geschah im Sommer 2007, mein Ehemann und ich und unser Freund Axel haben uns aufgemacht um gemeinsam Urlaub zu machen. Zielort: Schweiz/Monstein.

Was hat die Schweiz Gutes zu bieten, da gäbe es viel zu sagen , aber was bringt Menschen dazu in die Schweiz zu gehen? Die Berge, die Seen, die Leute?

Ich sage:  die Schweizer Schokolade!

Schon beim erstem Einkauf holten wir 10 Tafeln Schokolade – ein Schnäppchen beim Migros.

Da wir immerhin drei ausgewachsene Erwachsene im besten Alter waren und drei Kleinkinder war dies für uns ein gutes Angebot wo wir gleich zu griffen.

Das Zehnerpack wurde Zuhause fein säuberlich in dem „Süßigkeiten und Knabberschrank“ verstaut. Für Kinder nicht zugänglich.

Erster Tag nach dem Kauf: 

Kinder machen Mittagspause.

Zeit für einen Kaffee und Schokoschub für die Erwachsenen.

Der Griff zur ersten Tafel – jeder bekommt einen Riegel.

Genuss und Ruhe- ach, das Leben ist schön!

Zweiter Tag: 

Kinder machen Mittagspause.

Zeit für Schokolade.

Jeder erhält einen Riegel.

Genuss und Ruhe – Ach, ist das Leben schön.

Obwohl so ein Riegel kann schön mickrig sein.

Na ja, niemand scheint das hier zu stören.

Aber ein bisschen komisch ist das schon.

So rationiert alles.

Dritter Tag: 

Kinder machen Mittagspause.

Zeit für Pause.

Jeder erhält seine Ration.

Sind wir hier auf einer Bergexpedition oder was?

In mir regt sich der Widerstand.

 Vierter Tag:

 Und so ging es weiter….

Ich finde diesen Gerechtigkeitsfanatismus ziemlich daneben.

Ich bin bereit ihn zu durchbrechen.

Ich bin allein.

Die Gelegenheit um auszusteigen aus diesem Spiel.

Ich gehe zum Schrank, hole mir meine Lieblingstafel und esse genüsslich die Tafel solange bis mein Schokoladenhunger gestillt ist.

Das ist Leben – in mir scheint wieder etwas zurechtgerückt zu sein.

Mir geht es gut.

Fünfter Tag:

 Mittagspause, die Kinder schlafen.

Zeit für Pause für die Erwachsenen.

Entrüstete Stimme:„Wer hat die …tafel gegesssen?“

„Ich.“

Entrüstete Stimme:„Du?.“„Das war meine Lieblingstafel!“

Ich: „Schade. Da ist noch ein bisschen was da. Die Tafeln reichen sowieso nicht, wir müssen  noch mal welche kaufen.“

Ich musste bald feststellen dass ich einen empfindlichen Nerv getroffen habe und ich keine Chance hatte gegen die Bestürzung von Axel und Marcus anzukommen.

Ich verstand die Welt nicht mehr ? Auf was für einen Trip waren die denn?

Irgendwann brach es aus mir hervor:

 „Es gibt keine Gerechtigkeit!“

 Jetzt war ich mit zwei Sozialpädagogen im Urlaub und dann war ich mit so viel Lebenskurzsichtigkeit konfrontiert.

 Kannst Du das verstehen?

 Wie ging es weiter? Wir gingen in diesem Urlaub nochmals zum Migros, und die Schokorationierung war ab dem Zeitpunkt aufgehoben.

 Und was ist die Moral von der Geschicht?

Es gibt keine Gerechtigkeit ! – aber Schokolade für alle .

       

Veröffentlicht in: on at 7:13 Kommentare (3)

Reisbällchen “Familie”

Ja, ich wurde letzte Woche von einer Bekannten angesprochen warum ich denn so wenig schreiben würde- das liegt wohl daran daß mir momentan die zeitliche Kapazität fehlt, kontinuierlicher hier aufzukreuzen. Da meine jüngste Tochter, Sara, (2 1/2 Jahre) noch nicht in den Kindergarten geht, und meine große Tochter Melanie dann Nachmittags auch wieder Zuhause ist, sind die zeitlichen Freiräume für mich begrenzt. Ich hoffe das Sara dann ab Frühjahr 2008 in den Kindergarten kommen kann, dann werde ich doch häufiger hier auftauchen….

Es gibt keine Abkürzungen für den Wert den ich leben will, der Familie die Priorität zu geben, meinen Teil in die Familie reinzubringen und der heißt momentan auch die Vormittage mit dem Tempo meiner zweieinhalbjährigen Tochter zu gehen. Das heißt nicht daß meine Tochter den ganzen Vormittag “Programm” geboten bekommt, aber der Haushalt und sonstige Anforderungen müssen Ihrem Tempo angepaßt sein.

Das fällt mir nicht leicht (auch nicht nach vier Jahren Muttersein) aber ist gut so, alles hat seine Zeit.

Heute Morgen waren wir im Drogerie Markt Müller- fuhren mit dem Bobby Car dahin, und sie durfte an diesen ganzen Spielsachen von Fisher Prize rumdrücken (laute Spielzeuge gibt`s bei uns nicht so viele-ich finde Kinder sorgen schon für einen ausreichenden Lärmpegel). Einen sprechenden Plastikpapagei wollte sie der Rebekka zum Geburtstag kaufen, einer Freundin von Ihr die (wie alt wirst Du morgen,Rebekka?) im jungen Erwachsenenalter ist.

Wir haben ihn nicht gekauft.

Am spätem Vormittag wollte ich daß sie Ihren Hustentee (mit viel Honig) trinkt und gab Ihr die Perspektive daß sie anschließend einen Kaba zu trinken bekommt. Sie war entrüstet über meinen Vorschlag und schmieß den Hustenteebeutel in die vorbereitete Milch. Dann war`s bei mir vorbei mit dem Frieden- es ging ab in die Auszeit.

Nach ein paar Minuten holte ich sie raus (unser kleines Gästezimmer ist unser Auszeiraum), forderte sie auf sich für Ihr Verhalten zu entschuldigen (was sie dann auch tat) und sie trank dann tatsächlich innerhalb von paar Minuten Ihren Tee. Das war für Ihre Verhältnisse (oder verallgemeinernd für ein zweieinhalbjähriges Kind) doch eine recht schnelle Klärung.

Soviel zu meinen Vormittag heute.

Also wenn Du ein empfehlenwertes Buch oder Artikel hast zum Umgang mit Kindern in diesem Alter- nur her damit.

Veröffentlicht in: on November 28, 2007 at 3:03 Kommentare (3)

Hoffnung

Dieses Gedicht ist entstanden in einer Phase wo wir als Gemeinschaft uns intensiv Gedanken gemacht darrüber wer wir sind oder nicht sind und wie wir leben wollen. Das Ergebnis dieses Prozesses war nicht absehbar und so drückt dieses Gedicht meinen Kampf um das Loslassen diesen Prozesses aus. Konkret ging es für mich um das loslassen von Menschen und Zielen, die mir alles bedeuteten.

    

hoffnung      

wo schauen wir hin 

wo siehst du hoffnung am horizont  

oder ist in dir hoffnung 

ist hoffnung da, wo du bist 

wohin schaust du   

wohin schaute moses mutter, als sie ihr neugeborenes in ein weidenkörbchen legte und zum fluß brachte 

wohin schaute abraham, als er seinen sohn auf den altar legte 

wohin schaute david all die jahre, als er wie flüchtling leben musste 

sahen sie nicht alle eine hoffnungsvolle zukunft für sich und ihre kinder

 wohin   schaust du            

 Damaris Bittner 03.12.2006    

Veröffentlicht in: on Oktober 28, 2007 at 10:33 Kommentare (2)

Gedichte

Ich möchte in der kommenden Zeit immer wieder mal wieder eines meiner Gedichte hier reinfließen lassen. Ich hoffe sie inspirieren Euch.

Veröffentlicht in: on at 10:30 Kommentar schreiben